Der Aktionsplan

Voneinander wissen: Netzwerk Inklusion in der Landeskirche

Das Netzwerk „NIL“ wurde 2013 im Rahmen des Projekts „Auf dem Weg zu einer inklusionsorientierten Arbeit in der Diakonie Württemberg“ gegründet. In acht Jahren haben 15 Treffen mit jeweils bis zu 40 Teilnehmenden stattgefunden. Nachdem es den Aktionsplan „Inklusion leben“ mit auf den Weg gebracht hatte, übernahm im Jahr 2016
Landesbischof Dr. Frank O. July die Leitung. Im Netzwerk, das im Aktionsplan die Funktion eines Beirats hat, sind alle wichtigen Arbeitsbereiche und Einrichtungen der Landeskirche und ihrer Diakonie mit rund 50 Mitgliedern vertreten. Gemeinsam geht es dabei darum, Erfahrungen auszutauschen, sich gegenseitig zu ermutigen und so Inklusion voranzubringen. Im Netzwerk sind Vertreterinnen und Vertreter von Menschen mit Seh- und Hörbehinderung oder auch psychischen Erkrankungen sowie Angehörige. Zu den Sitzungen dieses in seiner Art bundesweit einmaligen Netzwerks waren neben Menschen mit Behinderungen und Psychiatrieerfahrene auch langzeitarbeitslose Menschen und Flüchtlinge eingeladen. Daneben spricht das Netzwerk auch über Chancengleichheit und sexuelle Orientierung Immer kam und kommt es dabei zu einem Austausch auf Augenhöhe. Im Zusammenhang mit dem Aktionsplan ist es gelungen, Inklusions-Verantwortliche in der Landeskirche für die Anliegen von Inklusion zu sensibilisieren und gemeinsam an strukturellen Öffnungen und die Verbesserung der Teilhabe in der Kirche zu arbeiten. Erste Erfolge machen sich beispielsweise an der Erhöhung des Ausgleichsstocks für barrierefreie Umbauten im Höhe von fünf Millionen Euro, einem ejw-Beauftragten für Inklusion oder der Implementierung von Inklusion in den Lehrplänen der kirchlichen Hochschule fest.

Beim letzten Treffen des Netzwerks am 13. November 2020 wurde Bilanz gezogen. Die Ergebnisse finden sich auf einem so genannten Padlet (https://padlet.com/kepplerw/g4oile3i1nljhoyi)

Nach Abschluss des Aktionsplans Inklusion leben wird das Netzwerk die strukturelle Verankerung von Vielfalt innerhalb der Landeskirche weiterhin begleiten, forcieren und in diesem Rahmen einen „Kümmerer“ benennen.

Wer steckt hinter „Inklusion leben“?

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